Komfort am Stanzwerkzeug |
15.06.2009 |
Juni 2009:
Erfolgreicher Verkaufsstart der TICK TURRET Werkzeuge PASS Beta-V2® für CNC-Stanzmaschinen. Die Komplettwerkzeuge der PASS Stanztechnik
AG lassen sich von Hand demontieren und montieren sowie per Rastschieber auf die richtige Länge einstellen. Mit Demontagezeit von maximal 2 Minuten und der Möglichkeit,
konturunabhängig unterschiedliche Stempel und Abstreifer in ein und demselben Basiswerkzeug einzusetzen, ist das THICK TURRET Werkzeug eine komfortable und wirtschaftliche
Lösung.
Ein Referenzauftrag über 150 THICK TURRET Stanzwerkzeuge PASS Beta-V2® gleich zum Verkaufsstart bestätigt den Entwicklern der
PASS Stanztechnik AG in Creußen ihr Konzept. Für die komplette Erstausrüstung einer neuen CNC-Stanzmaschine mit auto-matischem Roboterwerkzeugwechsler hat der Anwender das neue
Werkzeugsystem geordert. Überzeugt haben ihn das unproblematische Demontieren, Montieren und Einstellen des Komplettwerkzeugs von Hand ohne Werkzeuge und Hilfsmittel. Zusätzlicher
Vorteil: in das Federpaket und die Stempelführung lassen sich Stempel und Abstreiferplatten mit allen denkbaren Stempelkonturen einsetzen. Es liegt in der Natur der Sache, dass
Stanzwerkzeuge nach einer endlichen Zahl von Hüben geschliffen werden müssen. Logisch, dass Anwender die verschleißbedingten Produktionsunterbrechungen so kurz wie möglich
halten wollen. Beim Einsatz von THICK TURRET Standardwerkzeugen steht dem eine umständliche Demontage entgegen, bei der unter Einsatz von Werkzeugen und Schraubstock schon mal 15 bis 20
Minuten vergehen, bis der Stempel bearbeitet werden kann. Und dann muss das Werkzeug beim Zusammenbau mit Unterlegscheiben auf die neue Stempellänge eingestellt werden. Alles in allem eine
produktionszeitraubende Prozedur. Die Alternative bietet ein neues THICK TURRET Werkzeug von der PASS Stanztechnik AG. „PASS Beta-V2® lässt sich komplett ohne
Schraubenschlüssel, Schraubstock oder sonstiges Werkzeug alleine mit den Händen in ein bis zwei Minuten auseinander nehmen, zusammenbauen und sozusagen „per Knopfdruck lässt
sich die Eintauchtiefe des Stempels einstellen“, sagt Stefan Kraft, zuständig für den technischen Vertrieb bei PASS Stanztechnik AG.
Kompakt und formunabhängig
Das PASS Beta-V2® besteht aus einer kompakten Feder-Kopf-Einheit mit vorgespanntem Federpaket samt oberen Stempelschaft, an den der
Stempelkörper angeschraubt ist. Geführt ist der Stempelkörper in einer Stempelführung, die mit einer Art Bajonett-Verschluss an der Feder-Kopf-Einheit einrastet. Auch hier
haben die Entwickler von PASS weitergedacht: die Stempelführung kann Stempel unterschiedlicher Stanzkontur aufnehmen. Die Abstreiferfunktion übernimmt eine austauschbare
Abstreiferplatte.
Zur Demontage des ganzen Pakets zieht der Werker nach Betätigen eines Rastknopfes Stempelführung und Feder-Kopf-Einheit auseinander, dreht den
Stempelkörper aus dem Gewinde und schiebt die Abstreiferplatte aus der Stempelführung. Beim Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge reicht es, die Eintauchtiefe des Stempels durch die
Einschraubtiefe in der Feder-Kopf-Einheit grob festzulegen und sie nach dem Zusammenbau durch Verdrehen der Stempelführung gegen die Kopf-Feder-Einheit fein einzustellen. Mit einem per
Daumen zu bedienenden Rastschieber wird die Einstellung justiert. Die Längeneinstellung erfolgt dabei fast stufenlos in Schritten je nach Baugröße von 0,16 bis 0,2 mm. Das PASS
Beta-V2® System ist bevorzugt für Maschinen mit Schmiereinrichtung geeignet. Verfügbar ist das System für alle Stationen der THICK TURRET Werkzeuge.
Trend zu einstellbaren Werkzeugen
Die Idee zu längeneinstellbaren Stanzwerkzeugen liegt im Trend. Die Lösung von PASS ist allerdings so weit durchkonstruiert, dass bei gleichem Bauraum
und trotz des zusätzlichen Rastschiebers nicht nur die Federgröße von Standardwerkzeugen beibehalten wurde, das PASS Beta-V2® entspricht
in seinen Festigkeiten und Aspekten wie Zuverlässigkeit und Sicherheit den Standardwerkzeugen. Wirtschaftlich rechnet sich der Einsatz des etwas teureren Systems gegenüber
Standardwerkzeugen nach Stefan Kraft spätestens dann, wenn ein Basiswerkzeug mit drei Konturwerkzeugen genutzt wird. Ganz abgesehen von den Einsparungen durch kürzere Rüstzeiten.
Das hat auch der Anwender der Neumaschine mit Roboterwechsler bei der Vollausrüstung mit PASS Beta-V2® erkannt. Seine nüchterne Rechnung: spätestens in zwei Jahren,
wenn die Werkzeuge erneuert werden müssten, macht sich die Investition bezahlt.
Auszug aus der Fachzeitschrift "Blech, Rohre, Profile" - Ausgabe 6-7/2009
(externer Link)
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